Toshiba-Ingenieur will eine Milliarde Yen
Wie die japanische Tageszeitung "Yomiuri Shimbun" berichtet, verlangt ein Ingenieur vor Gericht eine Milliarde Yen [7,37 Millionen Euro] von seinem ehemaligen Arbeitgeber Toshiba, weil er für seine Mitarbeit an verschiedenen Flash-Memory-Technologien nicht entsprechend entlohnt wurde.
Fujio Masuoka half zwischen 1980 und 1987 zwei verschiedene Flash-Memory-Technologien zu erfinden, auf welche Toshiba insgesamt 21 Patente anmeldete. Er verließ die Firma 1994. Seiner Meinung nach machte das Unternehmen rund 20 Milliarden Yen Gewinn mit der Technologie, die er mitentwickelt hatte.
Masuoka glaubt nun er habe Recht auf 20 Prozent der Gewinnsumme, also vier Milliarden, verlange aber nur eine.
Erst vor kurzem hatte ein japanischer Erfinder in einem Gerichtsverfahren 183 Millionen Dollar für eine von ihm mitentwickelte Beleuchtungs-Technologie zugesprochen bekommen.
Toshibas Flash-Technologien
