EU unterstützt Weltinfogipfel-Ergebnisse
Die EU-Kommission bekennt sich in einer Aussendung zu den Ergebnissen des ersten Weltinformationsgipfels der Vereinten Nationen Ende letzten Jahres.
Sie will einen aktiven Beitrag zu den kürzlich geschaffenen Arbeitsgruppen über Internet-Verwaltung und Finanzierung beitragen, die dem UNO-Generalsekretär unterstellt sind. Das sei für die zweite Phase des Gipfels wichtig, die 2005 in Tunis starten soll.
Weiters werden Folgemaßnahmen zum Aktionsplan mit den Schwerpunkten "E-Strategien" und günstige rechtliche Rahmenbedingungen, E-Government, E-Health und E-Learning sowie weitere Initiativen im Zusammenhang mit Forschungs- und Bildungsnetzwerken vorgeschlagen.
Das seien jene Bereiche, in denen konkrete Maßnahmen möglich sind, um das WSIS-Konzept im Jahr 2004 voranzubringen, so die Kommission.
"Viele Versprechungen, wenig Substanz"Hilfe für Behinderte
Die EU kündigte zudem an, die Zugangsmöglichkeiten zu elektronischen Kommunikationsnetzen, Dienstleistungen und Endgeräten für Menschen mit Behinderungen, insbesondere für Hörbehinderte und Schwerhörige, verbessern zu wollen.
Europa benötige eine durchgängige Gesamtstrategie, die es Menschen mit Behinderungen ermögliche, neue Dienste und Geräte wie 3G-Mobiltelefone, digitales Fernsehen und Online-Dienste nutzen zu können.
Derzeit können nach Angaben der EU immer noch nicht alle Notrufzentralen erkennen, wenn sie von jemandem kontaktiert werden, der ein Texttelefon benutzt. Auch die Interferenz zwischen Mobiltelefonen und bestimmten Hörhilfen müsse behandelt werden.
