Innovations-Staatspreis geht an Epcos
Wirtschaftsminister Martin Bartenstein [ÖVP] und Wirtschaftskammer-Chef Christoph Leitl haben am Montag den Innovations-Staatspreis an die Österreich-Tochter des börsenotierten deutschen Bauelemente-Herstellers Epcos verliehen.
Das Unternehmen mit Sitz in Deutschlandsberg wurde für die Entwicklung von kleinen piezoelektrischen Transformatoren ausgezeichnet, die eine Alternative zu magnetischen Trafos darstellen.
Den "Econovius", den Spezialpreis für kleine und mittlere Unternehmen, erhielt das Wiener Biotech-Unternehmen Austrianova-FSG. Die Verleihung fand im Rahmen einer Gala im Wiener "Tech Gate" statt.
Epcos"Technologischer Quantensprung"
Die von Epcos-Deutschlandsberg entwickelten piezoelektrischen Transformatoren seien "ein technologischer Quantensprung mit sehr hohem Potenzial. Mit der neuen Verfahrenstechnologie wird der Wirkungsgrad der Transformatoren erhöht und somit auch Energieeinsparung möglich", sagte Jurysprecher Johannes Schwertner, der Vorstand bei UTA Telekom ist.
Die Neuentwicklung könnte die Energieversorgung bei Laptops oder Handys revolutionieren, meinte Peter Takacs, Geschäftsführer der Austria Wirtschaftsservice [AWS], der Veranstalterin des Wettbewerbs.
Die früher zu Siemens gehörende Epcos beschäftigt nach jüngeren Angaben in Deutschlandsberg 1.450 Mitarbeiter, will diesen Beschäftigtenstand bis 2005 aber um 100 Personen verringern.
