N-Gage-Absatz hinter Erwartungen
Nokia hat nun erstmals offiziell bestätigt, dass der Absatz des Spiel-Handys N-Gage hinter den eigenen Erwartungen zurückgeblieben ist.
"Die Umsätze liegen im unteren Bereich dessen, was wir uns zum Ziel gesetzt hatten", sagte Nokia-Chef Jorma Ollila der "Financial Times". Genaue Zahlen wurden nicht genannt.
Nokia hatte ursprünglich einen Absatz von neun Mio. Geräten in den ersten zwei Jahren nach dem Marktstart im vergangenen Oktober anvisiert. Bis Ende 2003 wollte man allein in Österreich "mehrere 10.000 Stück" absetzen.
Die US-Einzelhandelskette GameStop hat bereits Anfang Februar angekündigt, das Hybridgerät aus mobiler Spielekonsole und Handy in einem Drittel seiner Geschäfte nicht mehr anbieten zu wollen.
Gerüchte um N-Gage-NachfolgerOllila will aber erst im November 2005 über Erfolg oder Misserfolg der Konsole urteilen: "Bis dahin haben wir mehrere neue Produkte eingeführt, und die dritte Weihnachtssaison läuft an."
Nokia wird vorgeworfen, die Spielkonsole mit 339 Euro zu teuer auf den Markt gebracht zu haben. Aktuell wird das Gerät mit Mobilfunk-Vertrag bereits ab 99 Euro gehandelt.
Doch der Konzern will laut Ollila das Produkt auch künftig nicht billiger anbieten.
