Das Militär und die Fernmeldetechnik
Kommunikation ist nicht nur das Motto des 21. Jahrhunderts, sondern war schon immer das Bestreben des Militärs.
Welche Anstrengungen man dabei unternahm, das zeigt seit heute eine Sonderausstellung im Heeresgeschichtlichen Museum in Wien.
Bis Anfang Mai können Interessierte militärisches Fernmeldegerät aus zwei Jahrhunderten bestaunen und alles zum Thema Morsen, Funken und Verschlüsseln erfahren.
Erfolgte die Übermittlung von Signalen bei Heer und Marine zunächst mittels akustischer Signale [Horn, Trompete usw.] sowie durch Flaggen- und Lichtzeichen, standen bereits 1845 erstmals elektrische Apparate zur Übermittlung von Signalen [Zeigertelegrafen] zur Verfügung. Etwa 1879 wurden das Telefon und ab 1902 der Funk eingeführt. Kurz vor der Jahrhundertwende kam es zur Gründung der heute noch existierenden Fernmeldetruppenschule.
Täglich [außer an Freitagen] von 9.00 bis 17.00 Uhr
