MSN verabschiedet Pop-up-Werbung
Bis zum Sommer will Microsoft Pop-up- und Pop-under-Werbung von seinen MSN-Websites weltweit verbannen.
Denn Studien bestätigten, was Internet-Surfer schon lange wussten: Pop-ups werden als störendste Werbeform empfunden.
Während die US-Website bereits seit Ende 2003 ohne die aufpoppenden Werbefenster auskommt, sollen britische, skandinavische und belgische MSN-Sites nun dem Beispiel folgen.
Das Pop-up-Verbot soll schließlich nach und nach auf alle lokalen MSN-Sites ausgedehnt werden.
MSN.atGanzseitige TV-Spots
Seit Anfang des Jahres testet MSN eine neue Werbeform für seine Online-Angebote. Ganzseitige 30-sekündige TV-Spots mit einer Qualität von 30 Vollbildern pro Sekunde sollen die Aufmerksamkeit der User erzwingen.
Die Werbespots werden geladen, während der User die jeweilige Website besucht. Wird die Site wieder verlassen, wird der Spot auf der gesamten Bildschirmoberfläche abgespielt. Dabei umgeht die Software die Pop-up-Blocker.
Die Werbungen sollen dabei so limitiert werden, dass jeder User nur einen Spot pro Website und Tag zu sehen bekommt.
Das Format ist für die Werber durchaus lukrativ: Für 1.000 ausgestrahlte Werbespots erhalten die Publisher 35 USD. Der durchschnittliche Preis für Online-Werbung pro 1.000 User liegt in den USA bei zehn USD.
TV-Spots sollen Pop-ups ablösen
