13.02.2004

ON BOARD

Bilderkennungssystem für den Fischfang

Ein neues Kamerasystem soll dabei helfen, die schwindenden Fischbestände wieder etwas aufzubessern, indem die Fischer ungewollten Fang schon beim Einholen der Netze identifizieren und wieder freilassen können.

Über eine Digitalkamera, die mit einer Sortieranlage vernetzt wird, soll jeder gefangene Fisch automatisch fotografiert und vermessen werden.

In einer Zehntelsekunde wird dabei mit 98-prozentiger Genauigkeit festgestellt, ob die Beute die gewünschte Größe, Gewicht und Farbe aufweist. Entspricht der Fisch nicht den Vorgaben, kann er sofort wieder ins Meer geschmissen werden.

Bald auch Unterwasser-Version

Derzeit wird das System vom norwegischen Institut für Marine-Forschung und dem Fischerei-Elektronikhersteller Scantrol getestet.

Auch eine Unterwasser-Version soll in den nächsten zwei Jahren entwickelt werden. Mit dieser könnten ungewollte Fische noch im Wasser aussortiert werden.