Googles Hilfe bei Universals DRM-Test
Das weltgrößte Plattenlabel Universal will mit Googles Hilfe und der Website gBox testen, ob sich Musik ohne Kopierschutz gut verkauft.
Vergangene Woche gab Universal bekannt, noch im August Musik ohne Kopierschutz anbieten zu wollen, nun wurden nähere Details bekannt.
Unter anderem gBox soll Universal bei dem "Testlauf" helfen, der von August bis Jänner 2008 laufen soll.
Universal wirbt für DRM-freie Musik
Universal will über Werbeeinschaltungen via Googles Werbeprogramm AdWords Nutzer auf gBox lenken, die dort dann die gewünschten Musiktitel kaufen können, sagte gBox-Chefin Tammy Artim. Google erhalte dabei die geschäftsüblichen Anteile wie bei anderen Kunden, so Artim.
Für Google sei das eine reine Geschäftsbeziehung in Sachen Werbung, gab Google bekannt. Google habe keine Absicht, einen eigenen Musikshop zu machen.
Universal wird seine Musik unter anderem bei RealNetworks, Wal-Mart und Amazon anbieten, aber nicht via Apples iTunes.
Apple-Nutzer müssen draußen bleiben
Bei gBox werden Musiktitel 99 US-Cent kosten, mit und ohne Kopierschutz. Bereits jetzt bietet die Website Musik zum Kauf an, der offizielle Testlauf mit Universal soll aber erst am 21. August starten.
Auch andere Labels sollen über gBox DRM-freie Musik verkaufen, hier würden aber noch Gespräche laufen, erklärte Artim.
Unterstützt werden soll neben Microsofts Internet Explorer auch Firefox, Apple-Nutzer müssen jedoch draußen bleiben. Zwar könne die DRM-freie Musik auch auf Apple-Rechnern abgespielt werden, solche mit Kopierschutz allerdings nicht, und man wolle die Leute nicht verwirren, so Artim weiter.
Punkten will gBox auch mit Features wie Wunschlisten, die die Nutzer dann auf ihren Websites und Weblogs einblenden können.
(AP)
