Paris prüft Umstieg auf Linux
Nach München erwägt nun auch die französische Hauptstadt Paris eine Umstellung ihrer Clients auf Linux.
Die Stadt hat das IT-Dienstleistungsunternehmen Unilog mit einer Studie über ihre künftige Clientstrategie beauftragt. Unilog hat bereits für München eine solche Studie erstellt.
Unilog hat den Verantwortlichen der Stadt Paris eine vollständig neutrale Bewertung zugesichert. Das Projekt ist auf drei Monate angesetzt.
Paris verfügt derzeit über 17.000 PC-Arbeitsplätze, 400 Server und rund 600 Anwendungen, verteilt auf 1.800 Standorten. Damit sind die quantitativen Rahmenbedingungen ähnlich der Stadt München.
Die Münchner Stadtverwaltung kämpft derzeit noch mit der Umstellung von 14.000 Rechnern auf Linux. Neben München hat auch das Parlament des australischen Hauptstadt-Distriktes Canberra beschlossen, bei Neuanschaffungen den Kauf von Open-Source-Software in Erwägung zu ziehen.
Linux-Migration mit Hindernissen
