Online-Geschäft rettet "Playboy"-Umsatz

medien
07.08.2007

Magazin weiterhin in Schwierigkeiten

Der Playboy-Verlag hat dank eines Wachstums in seinem internationalen TV- und Online-Geschäft wieder schwarze Zahlen geschrieben. Für das zweite Quartal wies das US-Unternehmen am Dienstag einen Nettogewinn von 1,9 Millionen Dollar aus nach einem Verlust von 3,3 Millionen Dollar vor Jahresfrist.

Probleme im Print-Bereich

Der Umsatz legte um sechs Prozent zu auf 85,7 Millionen Dollar zu. Das gleichnamige Männermagazin und Unternehmensflaggschiff litt allerdings unter geringeren Werbeeinnahmen und gesunkenen Absatzzahlen.

Neben dem TV-Geschäft machten das gestiegene Lizenzverkäufe im Konzern aber wett. "Wir erwarten, dass das TV-Geschäft in den USA stabil bleibt, während es international wie auch die Online-Sparte beim Umsatz zulegen wird", sagte Konzernchefin Christie Hefner, die Tochter von "Playboy"-Gründer Hugh Hefner.

(Reuters)