MmO2 meldet 20 Mio. Kunden
Der britische Mobilfunkbetreiber MmO2, der sich im Vorjahr mit weiteren acht europäischen Handynetzbetreibern - darunter der österreichischen One - zu einer Allianz zusammengeschlossen hat, hat im vierten Quartal 2003 auf Grund hoher Neukundenzuwächse erstmals die Marke von 20 Mio. Nutzern überschritten.
Auch die Umsätze der Kunden kletterten in dem traditionell wegen des Weihnachtsfestes und des Jahreswechsels geschäftsträchtigen Vierteljahr nach oben.
MmO2 teilte am Mittwoch in London vor Börsenbeginn mit, im umkämpften britischen Mobilfunkmarkt sei die Kundenzahl um 430.000 auf 13,05 Millionen Nutzer gestiegen. Die Tochter O2 Deutschland habe 335.000 neue Kunden gewonnen und zähle nun 5,59 Millionen Nutzer.
Deutschland und Großbritannien repräsentieren bei MmO2 rund 80 Prozent des Geschäfts. Der Konzern zählt als Nummer sechs zu den kleineren europäischen Mobilfunkanbietern. In Deutschland ist O2 der kleinste der vier Netzbetreiber.
MmO2 schmiedet MobilfunkallianzARPU gesteigert
Konzernchef Peter Erskine erklärte, "alle Geschäftszweige zeigten weiterhin Wachstum im wichtigen dritten Geschäftsquartal". Zahlen für Umsatz und Gewinn wird MmO2 erst zum Ende seines Geschäftsjahr zum 31. März 2004 vorlegen.
Der in der Branche als wichtiger Indikator für die Kundenqualität geltende Durchschnittsumsatz pro Kunde verbesserte sich im Schlussquartal 2003. Über zwölf Monate summierte sich der Durchschnittsumsatz der Kunden [ARPU] den Angaben zufolge in Deutschland auf 360 Euro von 354 Euro im Vorquartal.
In Großbritannien stieg der Umsatz pro Kunde über zwölf Monate gerechnet auf 264 Pfund von 259 Pfund [379 Euro] zum Vorquartal. Als Grund nannte MmO2 für beide Märkte eine verstärkte Kundennutzung von Sprach- und Datendiensten. Auch im Vergleich mit dem Vorjahresquartal seien die Kundenumsätze gestiegen, hieß es.
