Österreicher bei PC-Wissen im Mittelfeld
Die Österreicher liegen nach eigenem Einschätzung mit ihren Computerkenntnissen im europäischen Mittelfeld.
Mehr als ein Drittel der Österreicher [36,7 Prozent] gaben an, nicht mit dem Computer umgehen zu können. In sechs Ländern schätzte sich die Bevölkerung als kompetenter ein, in acht Ländern gaben mehr Menschen an, von Computern keine Ahnung zu haben.
Dies hat eine EU-weite Umfrage des Zentrums für Berufsausbildung in der EU-Kommission [CEDEFOP] unter durchschnittlich 1.000 Personen pro Land [über 15 Jahre] ergeben.
Spitzenreiter, was die Computer-Kenntnisse betrifft, unter den EU-Ländern sind laut Umfrage die Schweden. Dort glaubt knapp ein Fünftel der Bevölkerung, nicht mit dem PC umgehen zu können.
Anlass für die zu Beginn des Vorjahres durchgeführte Umfrage war eine Studie über lebenslanges Lernen. Für das EU-Bildungszentrum zeigen die Umfragewerte, dass sich "die europäischen Bürger ihrer bestehenden Kompetenzlücken bewusst sind". Im Durchschnitt hielten fast neun von zehn Europäern lebenslanges Lernen für wichtig. In Österreich hielten in der Umfrage ein Viertel der Befragten lebenslanges Lernen für "unwichtig".
Die Studie [pdf]Keine Technik-Begeisterung
Auch was den Umgang mit technischen Geräten betrifft, erwiesen sich die Schweden unter als Spitzenreiter.
Während in Österreich über 54 Prozent der Befragten angaben, keine technische Geräte bedienen zu können, waren es in Schweden 31,4 Prozent.
Schlecht schnitten in der Umfrage durchwegs die südeuropäischen Länder ab. Schlusslicht war Portugal, wo zwei Drittel der Bevölkerung über fehlende Computerkenntnisse klagten, nur knapp vor Griechenland [62,8 Prozent].
EU-weit führen jedoch die Isländer mit 13,9 Prozent, gefolgt von Schweden und Dänemark mit 19,2 und 20,9 Prozent. Der Durchschnitt der EU-Länder liegt bei 40,6 Prozent.
