Feinstaub aus dem Laserdrucker

lüften
05.08.2007

Geht es nach australischen Wissenschaftlern, müssten Laserdrucker künftig mit Gesundheitswarnhinweisen versehen werden.

Nach Zigarettenschachteln könnten auch Laserdrucker bald mit Warnetiketten "Dieses Gerät kann ihre Gesundheit gefährden" ausgestattet sein.

Denn australische Forscher haben herausgefunden, dass einige Geräte jede Menge unsichtbare Partikel ausstoßen.

Noch sind die Untersuchungen im Anfangsstadium, man weiß noch nicht, aus welchen Chemikalien sich der feine Partikelstaub zusammensetzt und ob diese gesundheitsgefährdend sind.

Die ausgestoßenen Partikel sind bis zu tausendmal kleiner als ein Staubkorn und dringen daher tief in die Lungen ein. Einige bisher identifizierte und bekannte Partikeltypen werden auch durch einfache Aktivitäten wie das Abbrennen einer Kerze oder das Toasten von Brot erzeugt.

Gut belüfteter Ort

Derzeit sehen die Forscher der Queensland University of Technology in Brisbane keinen Grund, zur Schutzmaske zu greifen, sie raten aber, den Drucker an einem möglichst gut belüfteten Ort aufzustellen.

Des Weiteren richte sich die Forschungsarbeit vor allem an die Hersteller und solle diese dazu bringen, Geräte mit möglichst wenig Emissionen zu entwickeln.

(AP)