Proteste gegen DT-Tarifverhandlungen
Die deutsche Dienstleistungsgewerkschaft ver.di hat zu den Tarifverhandlungen mit der Deutschen Telekom [DT] am Montag Protestaktionen in ganz Deutschland angekündigt.
Demonstrationen sollen sowohl vor dem Verhandlungslokal in Mainz als auch in Düsseldorf so wie München und Nürnberg stattfinden. Die Beschäftigten wollten gegen die Lohnkürzungspläne der DT sowie für gesicherte Arbeitsplätzen und Einkommen demonstrieren, teilte die Gewerkschaft mit.
Ver.di fordert von dem Unternehmen den Verzicht auf betriebsbedingte Kündigungen bis zum 31. Dezember 2008. Dafür ist die Gewerkschaft nach eigenen Angaben bereit, über eine zeitlich befristete Verkürzung der Wochenarbeitszeit auf bis zu 32 Stunden mit klar begrenzten Auswirkungen auf die Einkommen zu verhandeln.
Die zweite Runde der Tarifverhandlungen für die rund 120.000 DT-Beschäftigten beginnt am Montag um 10.00 Uhr in Mainz und ist auf zwei Tage angesetzt.
Weniger Arbeit für 256.000 DT-MitarbeiterKeine Arbeitszeit- und Lohnkürzungen
Sie lehne aber ab, den DT-Beschäftigten Arbeitszeit und Löhne gleichermaßen um zehn Prozent zu kürzen.
Auf Widerstand stoße auch die Absicht des Unternehmens, den bei dem konzerninternen Arbeitsamt Vivento Beschäftigten die Einkommen um 15 Prozent zu kürzen, so der ver.di-Verhandlungsführer.
