Sony-BMG-Fusion verzögert sich
Die Europäische Kommission wird die geplante Fusion der Musiksparten von Bertelsmann und Sony nach Angaben aus Kommissionskreisen gründlicher untersuchen.
Die einmonatige Untersuchung der Fusion sollte eigentlich am 12. Februar beendet sein, werde nun aber auf eine viermonatige, eingehende Untersuchung ausgeweitet.
Mitte Dezember hatten die beiden Konzerne die Zusammenlegung ihrer Sparten für das Tonträgergeschäft in ein Gemeinschaftsunternehmen vereinbart.
Mit dem Zusammenschluss können die beiden Konzerne, Nummer zwei und Nummer fünf in der Branche, Kosten senken und dem Marktführer Universal Music gegebenenfalls den ersten Platz streitig machen.
Das neue Unternehmen soll Sony BMG heißen, seinen Hauptsitz in New York haben und zu je 50 Prozent im Besitz von Bertelsmann und Sony Corporation of America sein. Allerdings bedarf das Vorhaben noch der Zustimmung der Kartellbehörden.
Sony-BMG-Merger droht harte Prüfung
