IPhone-Ausrüster Balda mit Verlusten
1,4 Millionen Euro im Minus
Der Handyausrüster Balda ist wegen des schwachen Geschäfts in Europa im zweiten Quartal in die Verlustzone gerutscht und wird seine Jahresziele wohl verfehlen.
Bei einem Umsatzrückgang um rund 20 Prozent auf 66,3 Millionen Euro sei von April bis Juni ein Konzernverlust von 1,4 Millionen Euro angefallen, teilte das Unternehmen am Donnerstag in Bad Oeynhausen mit. Vor Jahresfrist verbuchte Balda einen Gewinn von 4,2 Millionen Euro.
Jahresziele verfehlt
Der Vorstand gehe nun davon aus, dass die Jahresziele nicht erreicht werden. Balda hatte einen Vorsteuergewinn von 50 bis 55 Millionen Euro angekündigt und ein Umsatzplus von 70 Prozent auf 600 bis 650 Millionen Euro. Eine Tochter des Unternehmens stellt Teile des Apple-Mobiltelefons iPhone her.
Die Pleite des Handyherstellers BenQ und der Preisverfall hatten Balda im vergangenen Jahr einen Nettoverlust von 42 Millionen Euro beschert und vor Steuern ein Minus von 50 Millionen Euro.
(Reuters)
