Gutes Weihnachtsgeschäft für Vodafone
Der weltgrößte Mobilfunkanbieter Vodafone hat im Weihnachtsquartal 2003 auf bereinigter Basis 4,3 Millionen neue Kunden gewonnen und damit stärker als von Analysten erwartet zugelegt.
Die Gesamtkundenzahl stieg den Angaben zufolge auf 130,4 Millionen. Hierbei profitierte Vodafone auch vom Kauf des griechischen Telefongesellschaft Panafon sowie der Übernahme der britischen Singlepoint. Unter Einberechnung der beiden Unternehmen bewegte sich der Neukundenzuwachs bei 5,1 Millionen.
In Großbritannien stieg der durchschnittliche Erlös je Kunde [ARPU] in den zwölf Monaten bis Dezember - ohne Berücksichtigung von Singlepoint - um zwei auf 299 Pfund [433 Euro]. In Italien ergab sich sogar eine Erhöhung um vier Euro auf 359 Euro. In Deutschland mit 890.000 Neukunden blieb der ARPU dem Konzern zufolge mit 311 Euro stabil.
Übernahmen und Ausbau
Konzernchef Arun Sarin bekräftigte das Interesse Vodafones, das
französische Unternehmen SFR, ein Joint Venture mit dem Mischkonzern
Vivendi, ganz zu übernehmen. Zudem plane Vodafone seine Präsenz in
Osteuropa zu verstärken, vor allem in Polen.
Vodafone schließt Vivendi-Gebot nicht ausDen Anteil der Umsätze aus der Datenübertragung konnte das Unternehmen konzernweit im Quartal um zwei Prozentpunkte auf 15,9 Prozent steigern.
