Amazon als Spendenplattform
Amazon.com bietet sich als Spendenplattform für den US-Präsidentschaftswahlkampf ein. Mit einem Betrag zwischen fünf und 200 Dollar kann man die insgesamt 17 bekannt gewordenen Präsidentschaftsanwärter unterstützen. Viele davon sind für die breite Öffentlichkeit relativ unbekannt.
Drei Tage nach dem Start der Online-Spendemöglichkeit zeigt sich im Netz ein ähnlicher Trend wie bei den Vorwahlen. Wie im richtigen Leben liegt John F. Kerry deutlich vor Hoffnungsträger John Edwards, auf den undankbaren dritten Platz unter den demokratischen Herausfordern ist Howard Dean anscheinend abonniert.
Eigentlich ist Dean nur Vierter, denn knapp hinter Kerry hat sich wenigstens im Spendenranking mit dem weitgehend unbekannten Gary Nolan ein Kandidat der "Libertarian Party" auf den zweiten Platz vorgeschoben
Spenden
Laut Amazon solle es so leicht sein einen Spendenbeitrag zu
leisten, "wie den neuen Harry Potter zu kaufen".
Zu den Präsidentschafts-KandidatenBush noch nicht freigeschaltet
Acht von den 17 Kandidaten sind bisher für das kostenpflichtigen Service noch nicht freigeschaltet, darunter auch George W. Bush.
Amazon betonte, keinen der Kandidaten bevorzugt behandeln zu wollen. Die eingenommene Summe geht an die überparteilichen Nonprofit-Organisation "Kids Voting USA" gewidmet werden.
Das Spenden-Service ist nur für US-Bürger möglich.
Die erst im Internetzeitalter bekanntgewordene "Libertarian Party" ist kaum in das übliche Linksrechts-Schema einzuordnen. Höchste Priorität hat individuelle Freiheit, wozu sowohl das Recht auf freie Meinungsäußerung, wie jenes eine Waffe zu tragen, zählt. esonderes Anliegen ist auch der Kampf gegen die Zensur im Internet.
Die Grundsätze der Libertären
