Deutsche Plattenfirmen verlieren 20 Prozent
Die deutschen Plattenfirmen haben im vergangenen Jahr ein Fünftel ihres Umsatzes verloren.
Das ist der größte Einbruch aller Zeiten, wie der zuständige Branchenverband am Sonntag bei der Eröffnung der internationalen Musikmesse Midem in Cannes bestätigte. Seit dem Boomjahr 1997, in dem die Branche rund 2,6 Milliarden Euro erwirtschaftete, habe die deutsche Musikindustrie nun insgesamt 40 Prozent ihrer Erlöse eingebüßt.
Einbruch "dramatisch"
"Das ist dramatisch", sagte der Sprecher des Bundesverbandes der
Phonographischen Industrie, Hartmut Spiesecke. 2002 war der Umsatz
mit CDs und Schallplatten bereits um mehr als elf Prozent auf knapp
unter zwei Milliarden Euro gesunken. Die offiziellen Geschäftszahlen
für 2003 wird der Verband im Februar oder März bekannt geben.
Weltgrößte Musikmesse öffnet in Cannes
