EMC steigerte Umsatz um 20 Prozent
Die österreichische Niederlassung des Speichersystem-Herstellers EMC habe - dem Konzerntrend entsprechend - 2003 den Umsatz um 20 Prozent erhöht, erklärte EMC-Austria-Chef Martin Rajsp am Freitag.
Besonders gut sei das Geschäft im Software- und Servicebereich gelaufen. Genaue Zahlen wollte er mit Hinweis auf die Konzernpolitik nicht nennen.
Für 2004 erwartet Rajsp einen Umsatzanstieg von ebenfalls 20 Prozent, wobei das "eher die Untergrenze" sei. Große Hoffnungen setzt er in die EU-Beitrittsländer, die alle unter die Zuständigkeit der heimischen Niederlassung fallen. Besonders Russland sei ein stark wachsender Markt.
EMC AustriaAusblick
In Österreich will sich Rajsp vor allem auf das IT-Dokumentenmanagement konzentrieren, ein Bereich, der selbst in den Krisenjahren seit 2000 weltweite Zuwächse von mehr als 20 Prozent aufweise.
Man müsse den Unternehmen Lösungen bieten, die nicht nur die Verfügbarkeit dieser erhöhen, sondern auch die unnützen Daten herausfiltern, so der EMC-Austria-Chef.
Konzernweit konnte EMC im vergangenen Jahr nach eigenen Angaben einen Umsatz von 6,24 Mrd. USD [4,9 Mrd. Euro] erzielen. Das sei eine Steigerung von 15 Prozent gegenüber 2002. Der Überschuss belaufe sich auf 496 Mio. USD, hieß es.
Konzern: EMC mit 496 Mio. USD Gewinn
