"Crowdsourcing" von Elektrizität
MIT-Architekten planen Dynamo-Boden
Das Massachusetts Institute of Technology [MIT] hat am Donnerstag ein als "Crowd Farm" bezeichnetes Energieerzeugungskonzept der beiden Architekturstudenten James Graham und Thaddeus Jusczyk vorgestellt.
Laufen fürs Licht
Die beiden Architekten wollen die kinetische Energie von Menschenmassen zur Stromerzeugung nutzen. Dazu schlagen sie vor, unter dem Boden von Bahnhöfen oder Flughafen-Terminals ein System beweglicher Blöcke zu installieren, die sich unter den Schritten der Menschen gegeneinander bewegen und nach dem Prinzip eines Dynamos Elektrizität generieren.
Allerdings sehen die beiden Erfinder das System nicht als Methode zur Energieversorgung im großen Stil. Die von einem einzelnen menschlichen Schritt generierte Energie würde nur dazu ausreichen, zwei 60-Watt-Glühbirnen eine Sekunde lang zum Leuchten zu bringen. Das MIT schlägt sinnigerweise vor, mit der durch den beweglichen Fußboden generierten Energie ein Leuchtzeichen zu betreiben, das auf Energieverbrauchsthemen hinweist.
