Microsoft von Weltsozialforum verbannt
Beim Weltsozialforum in Bombay versuchten die Veranstalter Produkte und Werbung von Großkonzernen aus dem sechstägigen Treffen zu verbannen.
So wurde beispielsweise Microsoft von den Rechnern verbannt. Stattdessen setzen die Veranstalter auf das Open-Source-Betriebssystem Linux.
Auch Spenden von Weltkonzernen lehnten die Organisatoren ab. Andernfalls könne nicht ernsthaft über Globalisierungsthemen diskutiert werden, so ein Sprecher des Forums.
Auch Produkte der Getränkehersteller Coca-Cola und Pepsi sind auf dem Gelände teilweise nicht erhältlich.
Noch das Treffen im brasilianischen Porto Alegre war zur Hälfte von der Ford Foundation finanziert worden. Das Weltsozialforum geht am Mittwoch zu Ende, dafür hat das Weltwirtschaftsforum im schweizerischen Davos begonnen.
Weltsozialforum Bombay
