AI kritisiert Kubas Internet-Restriktionen
Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International hat die Entscheidung Kubas kritisiert, die Nutzung des Internets weiter einzuschränken.
Das sei eine Verletzung der Meinungsfreiheit, erklärte die Organisation in Havanna. Mit den neuen Maßnahmen solle verhindert werden, dass Informationen über die Menschenrechtslage in dem Land nach außen dringen.
Am Freitag hatte die staatliche Telefongesellschaft angekündigt, nur denjenigen einen Internet-Zugang über billige, in Pesos abzurechnende Telefonanschlüsse zu gewähren, die eine Regierungserlaubnis hätten.
Ansonsten müsse für das Internet-Surfen und das Verschicken von E-Mails in USD bezahlt werde - für viele Kubaner unfinanzierbar.
Die kubanischen Behörden hatten die neuen Beschränkungen damit begründet, dass sie den Diebstahl von Passwörtern und die betrügerische Nutzung des Internets bekämpfen wollten.
Kuba kappt Internet-Leitungen
