Firefox-Entwickler verkaufen Start-up
Facebook verleibt sich das Start-up Parakey der Firefox-Entwickler Blake Ross und Joe Hewitt ein.
Der Kaufpreis wurde nicht bekannt gegeben. Ross und Hewitt sollen künftig auch an der Entwicklung der Social-Networking-Plattform Facebook mitwirken, hieß es in einer Facebook-Aussendung.
Parakey, das von Ross und Hewitt im Februar 2005 gegründet wurde, bastelt an einer Software, die Dateien vom Desktop automatisch ins Netz spielen soll und so die Veröffentlichung von Inhalten radikal vereinfachen will. Dadurch sollen zeitraubende Upload-Prozeduren wegfallen.
"Wir wollen die Leute dazu bringen, ihr Leben online zu leben", sagte Ross im vergangenen Jahr in einem Interview mit dem US-Technologiemagzain "IEEE Spectrum".
Erster Facebook-Zukauf
Parakey wurde unter anderem vom Risikokapitalgeber Sequoia Capital, der bereits Google, Yahoo, PayPal und Apple finanziell unter die Arme griff, finanziert.
Ross und Hewitt waren maßgeblich an der Entwicklung des Open-Source-Browsers Firefox beteiligt, der bisher mehr als 300 Millionen Mal heruntergeladen wurde.
Der Parakey-Kauf ist die erste Akquisition von Facebook. Die im Februar 2004 gegründete Social-Networking-Plattform hat nach eigenen Angaben mehr als 31 Millionen Nutzer. Zuletzt gab es immer wieder Gerüchte um einen Börsengang des Unternehmens.
(futurezone | Reuters)
