Schnellere Handy-Ortungsmethode
Forscher des Instituts für Mobil- und Satellitenfunktechnik [IMST] der Universität Duisburg haben eine Funkschnittstelle für Handys entwickelt, welche die Personenortung in Gebäuden beschleunigen soll.
Für die Ortungstechnologie wird ein ultrabreitbandiges Frequenzspektrum genutzt. Dabei erzeugt ein Sender eine Serie kurzer Impulse, die im Nanosekundenbereich liegen.
Dieses Prinzip liefert hohe Datenraten und Zuverlässigkeit bei geringer Sendeenergie, die für eine genaue Ortsbestimmung notwenig sind.
Rettungssystem
Zusammen mit der Anwendungssoftware können Personen mit Handy so
nicht nur schnell und präzise geortet, sondern auch geleitet werden.
IMSTDaumennagelgroßer Antennenkopf
Störungen im Innenraumbereich, die normalerweise durch Reflexionen an Wänden gegeben sind, werden ebenso kompensiert wie Störeinflüsse durch andere Funksysteme.
Ausgestrahlt werden die ultrabreitbandigen Signale für das Mobilfunkgerät über einen nur daumennagelgroßen, speziell geformten Antennenkopf.
