Gutes Dienstleistungsgeschäft bei IBM
Der US-amerikanische Computerkonzern IBM konnte im zweiten Quartal vor allem mit Software und Dienstleistungen wachsen.
IBM erhöhte den Gewinn im April-Juni-Abschnitt gegenüber dem zweiten Quartal 2006 um 11,8 Prozent auf 2,3 Milliarden Dollar [1,6 Mrd Euro] oder 1,55 [Vorjahresvergleichszeit: 1,30] Dollar je Aktie. Das gab IBM am Mittwoch nach Börsenschluss bekannt. Der Verkauf der Druckersparte brachte einen Vorsteuergewinn von 81 Millionen Dollar. Der Quartalsumsatz stieg um 8,6 Prozent auf 23,8 Milliarden Dollar.
IBM legte im Hardware-Bereich um zwei Prozent auf 5,1 Milliarden Dollar, bei Software um 13 Prozent auf 4,8 Milliarden Dollar und in seinen Dienstleistungsbereichen um rund zehn Prozent auf insgesamt 13,2 Milliarden Dollar zu.
Plus 22 Prozent bei Dienstleistungen
IBM verbuchte Neuaufträge für Dienstleistungen von 11,7 Milliarden Dollar, plus 22 Prozent. Der Computerriese hatte am Ende der Berichtszeit in seinen Dienstleistungssparten einen Auftragsbestand von 116 Milliarden Dollar.
IBM-Konzernchef Samuel J. Palmisano verwies darauf, dass IBM das stärkste Umsatzwachstum seit 2001 verbucht habe. Er hatte das Software-Geschäft durch zahlreiche Firmenaufkäufe bewusst gestärkt.
Markt belohnt Entwicklung
Der IBM-Halbjahresgewinn erhöhte sich um zehn Prozent auf 4,1 Milliarden Dollar oder 2,75 [2,37] Dollar je Aktie und der -umsatz um 7,6 Prozent auf 45,8 Milliarden Dollar. Die IBM-Aktien festigten sich nachbörslich um 1,85 Prozent auf 113,13 Dollar.
(dpa)
