Doch kein Linux auf IBM-Bürodesktops
In einem am Mittwoch im Internet aufgetauchten internen Memo hat der Leiter der IBM-Technologieabteilung alle Mitarbeiter dazu aufgerufen, das Microsoft-Betriebssystem von ihren Arbeitsplätzen zu verbannen und stattdessen auf Linux zu setzen.
In der Nachricht erklärt IBM-CIO [Chief Information Officer] Robert M. Greenberg, IBM-Chef Samuel J. Palmisano habe die IT-Abteilung und auch alle anderen bei IBM dazu aufgefordert, bis Jahresende 2005 auf einen Linux-basierten Desktop zu wechseln.
"Das bedeutet, dass alle Programme durch entsprechende Software, die auf offenen Standards basiert, ersetzt werden müssen", so Greenberg.
Das neu gegründete "Open Desktop Project" soll die Umstellung in allen Abteilungen koordinieren.
Das Memo im Volltext beim "Inquirer"IBM-Sprecherin Trink Guarino bestätigte nun zwar die Authentizität des Memos, erklärte jedoch, dass dieses aus dem Zusammenhang gerissen worden sei.
IBM habe keinerlei Pläne, komplett auf Linux-basierte PCs zu wechseln.
Das Memo sei an nur 14 Leute addressiert gewesen und sollte diese allein dazu ermutigen, Linux-basierte Anwendungen zu verwenden.
