09.01.2004

BERICHTIGUNG

Doch kein Linux auf IBM-Bürodesktops

In einem am Mittwoch im Internet aufgetauchten internen Memo hat der Leiter der IBM-Technologieabteilung alle Mitarbeiter dazu aufgerufen, das Microsoft-Betriebssystem von ihren Arbeitsplätzen zu verbannen und stattdessen auf Linux zu setzen.

In der Nachricht erklärt IBM-CIO [Chief Information Officer] Robert M. Greenberg, IBM-Chef Samuel J. Palmisano habe die IT-Abteilung und auch alle anderen bei IBM dazu aufgefordert, bis Jahresende 2005 auf einen Linux-basierten Desktop zu wechseln.

"Das bedeutet, dass alle Programme durch entsprechende Software, die auf offenen Standards basiert, ersetzt werden müssen", so Greenberg.

IBM-Sprecherin Trink Guarino bestätigte nun zwar die Authentizität des Memos, erklärte jedoch, dass dieses aus dem Zusammenhang gerissen worden sei.

IBM habe keinerlei Pläne, komplett auf Linux-basierte PCs zu wechseln.

Das Memo sei an nur 14 Leute addressiert gewesen und sollte diese allein dazu ermutigen, Linux-basierte Anwendungen zu verwenden.