Microsoft klagt über Einwanderungspolitik

USA
06.07.2007

Neues Entwicklungszentrum in Kanada

Wegen der aufwendigen Einwanderungsverfahren in den USA will Microsoft ein neues Entwicklungszentrum in Kanada errichten.

"Die Besten und Klügsten"

"Es geht darum, die Besten und Klügsten einzustellen, und die meisten kommen jetzt aus dem Ausland", sagte ein Microsoft-Sprecher am Donnerstag.

Die USA hätten Einwanderungsquoten und würden den Zuzug von Ausländern teilweise begrenzen. Das sei eine Gelegenheit für Kanada.

Bis zu 1.000 Beschäftigte

Das neue Microsoft-Entwicklungszentrum soll in Vancouver an der Pazifikküste gebaut werden, drei Fahrstunden von der Microsoft-Zentrale in Redmond im Bundesstaat Washington entfernt.

Arbeiten sollen dort zunächst rund 300 Beschäftigte aus aller Welt. Die Zahl könne auf rund 1.000 steigen, erklärte das Unternehmen.

Auch Google haderte vor kurzem mit der US-Visapolitik. Wenn Washington nicht mehr Arbeitsvisa vergebe, könne sein Unternehmen nicht mehr die besten Köpfe der Welt rekrutieren, schlug Laszlo Bock, Personalchef des Unternehmens, vor dem US-Kongress Alarm.

(futurezone | APA | AFP)