21.12.2003

MATRIX FORUM

Last-Minute-X-Mas-Geschenketipps

"Man sieht sich sehr seltsame Dinge tun", so Peter Purgathofer, Professor an der TU Wien am Institut für Gestaltungs- und Wirkungsforschung. Der Leiter der Arbeitsgruppe "User Interface Design" erklärt "EyeToy", ein Spiel für Sonys Spielekonsole PS 2, zu seinem persönlichen Favoriten.

Mittels einer USB-Kamera sieht der Spieler sich selbst am Fernsehbildschirm in einer Spielewelt und steuert alles mit einfachen Bewegungen der Hände, Arme oder des Kopfes. So kann man etwa Töne fangen und damit Musik machen.

"Alleine zu spielen, ist völlig uninteressant. Wirklich phantastisch ist dieses Ding in seiner Wirkung auf eine Gruppe. Die Barrieren fallen und man macht Dinge, die man sonst nie tun würde. Man legt dieses Schutzschild ab, das uns daran hindert den anderen wirklich kennenzulernen. Plötzlich hüpft man herum und ist völlig peinlich und das ist großartig."