Preise für GPRS-Chips sollen anziehen
Die Halbleiterhersteller Philips Semiconductors und Texas Instruments wollen ihre Preise für GPRS-Chips erhöhen.
Wie der taiwanesische Branchendienst DigiTimes am Mittwoch berichtete, könnten die beiden Unternehmen für ihre Chips bereits im ersten Quartal 2004 um zehn bis 15 Prozent mehr verrechnen. Der Hauptgrund für diese Maßnahme seien anhaltende Lieferengpässe.
Halbleiter-Bausteine knapp
Vor allem die Lieferungen von Base-Band-Einheiten, Verstärkern
und Funkeinheiten lassen laut DigiTimes immer öfter auf sich warten.
So könne die angebotene Menge von Verstärkern und Funkeinheiten
kurzfristig nur rund 80 Prozent des Bedarfs der Chiphersteller
abdecken.
Philips
Texas InstrumentsHohe Nachfrage nach 2,5-G
Ausgelöst würden diese Engpässe hauptsächlich von der über den Erwartungen liegenden Nachfrage nach 2,5-G-Mobiltelephonen. Aber auch der Boom bei DVD-Playern und WLAN-Produkten trage wegen der daraus resultierenden Bindung von Produktionskapazitäten seinen Teil zur Knappheit bei.
Probleme, von denen nicht nur die Chiphersteller betroffen ist: Erst Anfang Dezember musste der US-Handyhersteller Motorola eingestehen, auf Grund von Lieferengpässen Schwierigkeiten bei der Versorgung mit Kamerahandys zu haben.
