-100 Grad im Dienste des Overclockings
Ein finnischer PC-Freak, der sich dem Overclocking verschrieben hat, hat eine neue Methode präsentiert, um Prozessoren zu kühlen.
Statt herkömmlicher Luft-, Wasser- oder Kompressorkühlung verwendet er zwei ausrangierte Labor-Kühlschränke, die dank zweistufigen Kühlverfahrens auf eine Temperatur von nicht weniger als minus 100 Grad kommen.
Tiefgestapelt
Overclocking, also das Übertakten von Chips, funktioniert nach
einem einfachen Prinzip: Je kälter der Prozessor, umso schneller
lässt er sich betreiben. Die Erlangung tiefer Temperaturen ist
jedoch alles andere als trivial.
Der Finne und sein Kühlmonster3,05 Gigahertz
Neben der mittlerweile unter Overclockern weit verbreiteten Wasserkühlung ist die Kompressorkühlung der Rolls-Royce der Kühlmechanismen.
Um die Labor-Gefrierschränke PC-tauglich zu machen, schnitt der Finne die Technik aus dem reichhaltig vorhandenen Isolierschaum. Zwei Wochen Arbeit und mehrere Modifikationen später bewegt sich die CPU-Temperatur unter Volllast bei minus 82 Grad, beim Leerlauf bei 93 Grad minus.
Damit lässt sich ein Athlon-64-Chip mit zwei Gigahertz auf nicht weniger als 3,05 Gigahertz übertakten.
