17.12.2003

NEED 4 SPEED

-100 Grad im Dienste des Overclockings

Ein finnischer PC-Freak, der sich dem Overclocking verschrieben hat, hat eine neue Methode präsentiert, um Prozessoren zu kühlen.

Statt herkömmlicher Luft-, Wasser- oder Kompressorkühlung verwendet er zwei ausrangierte Labor-Kühlschränke, die dank zweistufigen Kühlverfahrens auf eine Temperatur von nicht weniger als minus 100 Grad kommen.

3,05 Gigahertz

Neben der mittlerweile unter Overclockern weit verbreiteten Wasserkühlung ist die Kompressorkühlung der Rolls-Royce der Kühlmechanismen.

Um die Labor-Gefrierschränke PC-tauglich zu machen, schnitt der Finne die Technik aus dem reichhaltig vorhandenen Isolierschaum. Zwei Wochen Arbeit und mehrere Modifikationen später bewegt sich die CPU-Temperatur unter Volllast bei minus 82 Grad, beim Leerlauf bei 93 Grad minus.

Damit lässt sich ein Athlon-64-Chip mit zwei Gigahertz auf nicht weniger als 3,05 Gigahertz übertakten.