Oracle übertrifft Erwartungen
Der US-Softwarekonzern Oracle hat im zweiten Geschäftsquartal einen höher als erwarteten Gewinn ausgewiesen. Im nachbörslichen Handel stiegen Oracle-Aktien um 2,6 Prozent.
Im abgelaufenen Quartal per 30. November habe der Reingewinn 617 Millionen USD oder zwölf US-Cent je Aktie betragen, teilte Oracle am Montag nach US-Börsenschluss mit. Von Reuters Research befragte Analysten hatten im Schnitt einen Gewinn von elf US-Cent je Aktie erwartet.
Der Umsatz stieg den Angaben zufolge um acht Prozent auf 2,5 Milliarden USD. Analysten hatten hier im Schnitt 2,4 Milliarden USD erwartet.
Oracle ist auf dem Markt für betriebswirtschaftliche Software zweitgrößter Anbieter hinter der deutschen SAP. Seit Monaten tobt eine Übernahmeschlacht um den Konkurrenten PeopleSoft, für den Oracle ein feindliches Übernahmeangebot im Volumen von 7,3 Milliarden USD vorgelegt hat. Peoplesoft hat seinerseits den Konkurrenten J.D. Edwards übernommen und setzt sich heftig gegen den Oracle-Übernahmeversuch zur Wehr.
Oracle will PeopleSoft doch nochÜberall Wachstum
Der Finanzchef des in Redwood Shores in Kalifornien ansässigen Konzerns, Jeff Henley, erklärte, Oracle sei mit dem Ergebnis des abgelaufenen Quartals sehr zufrieden:
"Alle wichtigen Software-Produktgruppen und geografischen Regionen haben ein Wachstum ausgewiesen."
