C-Netze sollen UMTS billiger machen
Die deutschen UMTS-Betreiber wollen beim Aufbau des Netzes auf die Frequenzen des alten C-Netzes zurückgreifen.
Die Deutsche Telekom, Vodafone, E-Plus und O2 erhoffen sich davon Einsparungen in Milliardenhöhe, berichtet die deutsche "Wirtschaftswoche". Entsprechende Anfragen bezüglich der Nutzung des Netzes seien bereits bei der deutschen Regulierungsbehörde RegTP eingelangt.
Das C-Netz wurde bis 2000 von T-Mobile für analoge Mobiltelefone genutzt. Durch die Nutzung des Netzes ließe sich im ländlichen Bereich beim UMTS-Aufbau eine Vielzahl von Sendern einsparen, da die Reichweite der Funkzellen um ein Mehrfaches größer ist als die Reichweite herkömmlicher UMTS-Sender, so die Wirtschaftswoche.
Ursprünglich sollten die C-Netz-Frequenzen ausschließlich an Betriebs- und Bündelfunkbetreiber vergeben werden. Eine Entscheidung der RegTP zur Nutzung der Frequenzen steht noch aus.
C- und D-Netz-Frequenzen sind zu haben
