Wir suchen "Xmas-Trash"
Noch nie sind die Rentier-Gespanne im WWW so bald so tief geflogen wie heuer, noch nie war so deutlich, dass Letztgenanntes auch nur eines von vielen Medien ist.
Will heißen: Noch nie war Weihnachten im Netz so penetrant präsent wie anno 2003. Aus diesem Grunde wird nach Beispielen von Xmas-Trash gesucht, um diesen einem exemplarischen fuzo-Voting zuzuführen.
Schicken Sie uns gefälligerweise URLs - und bitte keinerlei Mail-Attachments - zu auffälligen Phänomenen von Weihnachtsmüll.
Sollte es sich um besonders Vergängliches handeln, ersuchen wir um Dingfestmachung via Screen-Shot, Publikation desselben im WWW sowie Übermittlung des Links an die gute alte
tante.jutta@orf.at
Diese Aktion wird unterstützt von www.join-christkind.com, die
außer Kamin-Vernagelungstipps für die Einsender/innen der
trashigsten fünf Sites geflügelte T-Shirts offeriert. Und dennoch
kann man durch etwas Klickserei sehr guten Zwecken dienen -
und zwar hier!Woher der Shortcut "Xmas" kommt
In den Unzial-Codices des frühen Christentums, die aus dem vergleichsweise sündteuren Speichermaterial Pergament bestanden, wurde von den Schreibern der Speicherplatz bis zum Letzten ausgenützt.
Die damalige griechische Unzialschrift [Blockbuchstaben, vor der ersten Jahrtausendwende] füllte von den Kapiteln abgesehen ohne jedwede Abstände, Absätze oder Interpunktion den gesamten beschreibbaren Raum.
Komprimiert wurde alles, was sehr oft vorkam - wie das Wort "Christos" - in allen maßgeblichen Texten codiert als "X" [für das griechische "chi"], markiert als Komprimierung mit einem hier nicht darstellbaren Längsstrich über dem "X".
Volkstümliche Deutungen
Heutzutage ist dieser schon in den Papyrus-Editionen davor
[nachgewiesen ab dem 1. Jhdt. a.d.] eingeführte Shortcut
jahreszeitlich bedingt geeignet für SMS oder Titel für Print, Mail
oder www gleichermaßen.
eine so genannte "Aufschlüsselung in ASCII"
Weiters wurde dazu etwa dieses geschrieben...
