Server-Markt wächst zweistellig
Der Server-Markt hat im dritten Quartal seine traditionelle saisonelle Schwäche abgelegt und in der Region EMEA [Europa, Naher Osten und Afrika] einen Zuwachs bei den Stückzahlen um 21 Prozent gegenüber dem Vorjahr erzielt.
Insgesamt wurden in EMEA in Q3 390.000 Stück verkauft, was den Anbietern einen Umsatz von 3,6 Mrd. USD einbrachte. Dies bedeutet ein Plus von vier Prozent gegenüber dem Vorjahr, teilte das Marktforschungsinstitut Gartner Dienstag mit.
Die gute Entwicklung sei vor allem auf die gestiegene Nachfrage in Deutschland, Großbritannien und Frankreich zurückzuführen, schreibt Gartner. "Das dritte Quartal war beim Absatz außerordentlich robust und hat nicht die sonst normalerweise um diese Jahreszeit auftretende Schwäche gezeigt", kommentierte Gartner-Analystin Karen Benson.
"Wie bereits im zweiten Quartal haben sich vor allem Lowend-Systeme gut entwickelt. Zusammen mit kostengünstigen Preisen hat das jedoch nur eine geringfügige Umsatzsteigerung ergeben", betonte Benson. Trotzdem sei in Q3 zum zweiten Mal in Folge eine Umsatzsteigerung erzielt worden, was auf die Rückkehr zu einem positiven Ausgaben-Klima schließen lasse.
Q2 2003: Server sind in Europa wieder gefragtAnteile
Die führenden Server-Anbieter haben im Berichtszeitraum bei den verkauften Stückzahlen durchwegs Steigerungsraten im zweistelligen Prozentbereich erzielt.
Marktführer Hewlett-Packard legte um 11,7 Prozent zu und verkaufte insgesamt 148.000 Server.
Mit einer 41,2-prozentigen Steigerung landete IBM auf Platz zwei [66.000 verkaufte Geräte]. Dahinter folgen Dell [Steigerung um 30 Prozent auf 56.000 Server] und Fujitsu Siemens [plus 31 Prozent auf 31.000 Server].
