Die Virtualisierung der Forschung
Die Welt der Forschung ist eine andere geworden, seit es das Internet gibt.
Michael Nentwich, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Technikfolgen-Abschätzung, untersuchte in einer bis dato einzigartigen Zusammenfassung die dramatischen Veränderungen, die sich aus der rasanten Entwicklung des Cyberspace für die Forschung und die Wissensproduktion ergeben.
"Cyberscience" heißt das im Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften in Wien erschienene Buch. Der Technikforscher ortet unmittelbare Konsequenzen für einzelne wissenschaftliche Fachgebiete, Bibliotheken und Verlage sowie für die Forschungslandschaft.
Zunehmende Virtualisierung
"Die Arbeitswelt der Forschenden wird sich zunehmend
virtualisieren, sie werden zu Cybernomaden. Dezentral und zeitlich
asynchron kommunizierende internationale Projektteams, die stark
vernetzt sind, werden die klassische, an den realen
Kommunikationsraum gebundene Forschung schrittweise ablösen."
Virtuelle Forschungsinstitute werden neben die derzeitigen Institute
treten, so Nentwichs Zukunftsentwurf.
cyberscienceHeute 22:30 im Ö1-Magazin matrix
Vor hundert Jahren im Dezember 1903 wurde der Mathematiker John
von Neumann in Budapest geboren. 1945 verfasste er in den USA
Vorschläge für den Bau von elektronischen Rechnern. Bis heute
entsprechen fast alle Computer dieser "von Neumann Architektur"...
100 Jahre John von Neumann
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