06.12.2003

INFINEON

Drohung, Sitz zu verlegen, zahlt sich aus

Infineon hat laut einem Bericht des Nachrichtenmagazins "Focus" Pläne, seinen Sitz oder Kernbereiche des Konzerns ins Ausland zu verlagern, auf absehbare Zeit verworfen.

Abfahrt Infineon

Demnach soll der Konzern für seine bei München geplante Zentrale eine Autobahnanbindung erhalten und Hilfe bei einem Betriebskindergarten. Zudem sei die Zusage gemacht worden, dass für qualifizierten Mitarbeiternachwuchs entsprechende Studiengänge erhalten blieben.

Infineon-Chef Ulrich Schumacher hatte im Frühjahr Überlegungen angekündigt, den Konzern künftig von einer Holding mit Sitz im Ausland steuern zu lassen, und diese Frage mit politischen Reformen in Deutschland verknüpft. Als neuer Standort war unter anderem die Schweiz im Gespräch.