Swisscom testet Fernsehen über IP
Die Swisscom plant, Schweizer Haushalte via Telefonleitung mit TV-Programmen, interaktivem Fernsehen und Spielen zu versorgen.
Ein genauer Zeitpunkt für die Einführung ist noch nicht festgelegt. Erste Versuche beginnen Anfang 2004 mit hundert Deutschschweizer Abonnenten von schnellen ADSL-Internetzugängen.
Bei ihrem Test setzt die Swisscom auf die IPTV-Technik von Microsoft. Die IPTV-Lösung nutzt den Windows Media 9-Codec, der eine drei Mal so effiziente Kompression wie MPEG-2 und doppelt so effizient wie bei MPEG-4 schaffen soll.
Voraussetzung geschaffen
Ab Februar will die Swisscom die ADSL-Bandbreiten für
Privatkunden auf 600/100 bzw. 1.200/200 Kbits/s verdoppeln. Damit
wird eine Voraussetzung für die Verbreitung von TV-Sendungen via
Telefonnetz geschaffen.
Swisscom Bandbreitenverdopplung
Details zu Microsofts IPTVÜber eine Settop-Box werden die TV-Inhalte auf den Fernseher gebracht. Im Unterschied zum herkömmlichen Fernsehen werden nicht alle Kanäle gleichzeitig ausgestrahlt, sondern nur der jeweils gewählte Sender - dafür aber nahezu in DVD-Qualität.
Mit IPTV sollen Filme auch ohne Videorecorder aufgenommen werden können.
Auch das Unterbrechen und spätere Fortsetzen von Sendungen soll möglich sein, da die Swisscom das Programm auf ihren eigenen Servern zwischenspeichert.
