Motorola mit Lieferengpässen
Der US-Handyhersteller Motorola kann derzeit die große Nachfrage nach Handys mit eingebauter Kamera nicht befriedigen.
"Wir teilen die Enttäuschung unserer Kunden über die Situation", sagte Motorola-Manager Tom Lynch am Donnerstag in Libertyville [Illinois]. Das Unternehmen setze alles daran, die Lieferungen zu beschleunigen. Zwei Spitzenmodelle seien bereits verfügbar, ein weiteres solle folgen.
Hohes Interesse an Geräten
Das Interesse an den Geräten sei besonders in Nordamerika, Europa
und Asien sehr hoch. Der Produktionsrückstand sei auf die nicht
rechtzeitig erfolgte Lieferung von Einzelteilen zurückzuführen.
MotorolaMotorola war nach Angaben der Marktforschung IDC im dritten Quartal 2003 mit 15,5 Prozent Marktanteil unter den Handyherstellern die weltweite Nummer zwei nach Nokia [35 Prozent] und vor Samsung [11,5 Prozent].
