UTA baut 60 Mitarbeiter ab
Der Wiener Telekom-Betreiber UTA Telekom AG muss erneut Mitarbeiter abbauen.
Bis Ende 2004 würden 60 Mitarbeiter abgebaut, bestätigte die UTA am Montag einen entsprechenden Bericht des "WirtschaftsBlatts" vom Samstag. Der Personalabbau sei eine Fortsetzung des Sparkurses und eine Reaktion auf die Marktentwicklung, betonte UTA-Sprecher Martin Halama. Im Mietleitungsgeschäft verzeichnet die UTA weiterhin kräftige Einbußen.
Der neuerliche Mitarbeiterabbau sei auch eine Folge der Umstrukturierung, die bis Ende März 2004 eine Zusammenlegung der Bereiche Marketing, Vertrieb und Kundenbetreuung vorsehe und Synergieeffekte bringe, so Halama. Die UTA beschäftigte zuletzt knapp 600 Mitarbeiter.
Unterschiedliche Entwicklung
Die einzelnen Geschäftsbereiche der UTA entwickeln sich indes
sehr unterschiedlich. Während das Entbündelungsgeschäft sowohl bei
den Privat- wie auch Geschäftskunden sehr gut laufe, gebe es beim
Mietleitungsgeschäft zweistellige Rückgänge. Im
Sprachtelefoniebereich verzeichne man ein leichtes Plus, sagte
Halama.
UTAAm Ziel eines positiven Ergebnisses vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen [EBITDA] halte man weiter fest, auch wenn man sich mit "plus minus null" bereits etwas bescheidener gibt.
