Einschleichdiebe lieben Notebooks
Eine neue und besonders dreiste Form des Notebook-Diebstahls macht immer mehr US-Unternehmen zu schaffen.
Dabei schleicht sich etwa ein gut gekleideter Dieb in große Büros, mischt sich in der Mittagspause unter die Angestellten und verlässt das Gebäude schließlich unbemerkt mit einigen Notebooks.
In einem anderen Fall trat der Bösewicht während der Bürostunden ein, versteckte sich und verließ die Firma mit seiner in aller Ruhe zusammengetragenen Beute im Wert von 7.000 USD schließlich durch die Hintertür.
Neben den Kosten für die teuren, aber ersetzbaren Geräte [beliebteste Marken der Diebe: IBM, Compaq, Dell und Toshiba] geht der Schaden weit über die reine Hardware hinaus. Die auf den Laptops gespeicherten Informationen sind oft unwiederbringlich verloren.
Konstanter Notebook-Klau bei BehördenMitarbeiter müssen vorsichtiger sein
Hauptproblem der neuen Methoden ist die Unauffälligkeit der Diebe.
"Diese Leute schauen aus wie jeder andere und betreten die Büros einfach", so Patrick DiGregorio von der Hausverwaltung Nordblom. "Sie hinterlassen dabei auch noch einen freundlichen und netten Eindruck."
Weder Rezeption noch Wachmänner können die so geannnten "creepers" abschrecken.
Sicherheitsexperten raten daher, die Notebooks auch im vermeintlich "sicheren" Büro abzusperren und auch andere Gegenstände wie Geldbörsen und Mobiltelefone nicht offen herumliegen zu lassen.
