01.12.2003

"CREEPERS"

Einschleichdiebe lieben Notebooks

Eine neue und besonders dreiste Form des Notebook-Diebstahls macht immer mehr US-Unternehmen zu schaffen.

Dabei schleicht sich etwa ein gut gekleideter Dieb in große Büros, mischt sich in der Mittagspause unter die Angestellten und verlässt das Gebäude schließlich unbemerkt mit einigen Notebooks.

In einem anderen Fall trat der Bösewicht während der Bürostunden ein, versteckte sich und verließ die Firma mit seiner in aller Ruhe zusammengetragenen Beute im Wert von 7.000 USD schließlich durch die Hintertür.

Mitarbeiter müssen vorsichtiger sein

Hauptproblem der neuen Methoden ist die Unauffälligkeit der Diebe.

"Diese Leute schauen aus wie jeder andere und betreten die Büros einfach", so Patrick DiGregorio von der Hausverwaltung Nordblom. "Sie hinterlassen dabei auch noch einen freundlichen und netten Eindruck."

Weder Rezeption noch Wachmänner können die so geannnten "creepers" abschrecken.

Sicherheitsexperten raten daher, die Notebooks auch im vermeintlich "sicheren" Büro abzusperren und auch andere Gegenstände wie Geldbörsen und Mobiltelefone nicht offen herumliegen zu lassen.