DT und ver.di erzielen Teilkompromiss
Einigung auf längeren Kündigungsschutz
Im Konflikt über die Auslagerung von 50.000 Mitarbeitern bei der Deutschen Telekom [DT] haben die Parteien einen Teilkompromiss erzielt.
Vorbehaltlich einer Gesamteinigung solle für die Beschäftigten in den drei neuen Servicegesellschaften ein Schutz vor betriebsbedingten Kündigungen bis Ende 2012 gelten, erläuterten ver.di-Verhandlungsführer Lothar Schröder und DT-Personalvorstand Thomas Sattelberger am Montag in Bad Neuenahr.
Der bisherige Vorschlag des Konzerns sah einen Kündigungsschutz bis Ende 2011 vor.
Zum 1. Juli sollen rund 50.000 Beschäftigte der DT in drei konzerneigene Gesellschaften ausgelagert werden. Dort sollen sie nach Vorstellung des Managements länger arbeiten und weniger verdienen, um Kosten zu sparen. Insbesondere die geplanten Einschnitte beim Gehalt liegen ver.di schwer im Magen. Gegen die Pläne streiken seit mehr als fünf Wochen täglich bis zu 16.000 DT-Mitarbeiter.
(Reuters)
