Moby mit Anti-Bush-Kurzfilmwettbewerb
Der US-Musiker Moby hat gemeinsam mit Milliardärssohn Jonathan Soros einen Kurzfilmwettbewerb gegen US-Präsident George W. Bush ins Leben gerufen.
Unter dem Titel "Bush in 30 Sekunden" solle ein Werbespot für das Fernsehen entstehen, der vor Bushs Rede zur Lage der Nation im Jänner gesendet werden solle, hieß es auf der Projekt-Website.
Jeder, der wolle, könne einen Spot drehen, "bei dem es irgendwie um 'die Wahrheit über George Bush' geht".
Michael Moore in der Jury
Eine prominente Jury, der unter anderem US-Filmemacher Michael
Moore, R.E.M.-Sänger Michael Stipe und US-Schauspieler Jack Black
angehören, solle nach einer Vorauswahl der zehn besten Kurzfilme
dann den Gewinner bestimmen.
"Bush in 30 Sekunden"Unterstützt wird die Aktion von der Kriegsgegner-Gruppe moveon.org, die vor dem Irak-Krieg an der Organisation der landesweiten Proteste beteiligt gewesen war und dem US-Präsidenten vorwirft, die Umwelt, Wirtschaft und Sicherheit der Vereinigten Staaten zu schädigen.
Der US-Milliardär George Soros hatte moveon.org Anfang November fünf Millionen USD [rund 4,2 Mio. Euro] für eine Kampagne gegen Bush gespendet.
