SCO mit Bodyguards gegen Linux-Freaks
Das US-Softwareunternehmen SCO Group lässt sein Top-Management ab sofort durch Leibwächter schützen, nachdem angeblich mehrere Todesdrohungen gegen die Unternehmensleitung ausgesprochen worden wurden.
Nach Angaben des Unternehmens stünden die Drohungen im Zusammenhang mit den Urheberrechtsforderungen von SCO bezüglich Unix-Code im freien Betriebssystem Linux.
SCO verlangt beispielsweise bis zu 50 Milliarden USD Schadensersatz von IBM, da IBM geschützten Programmcode in Linux widerrechtlich kommerziell verwende.
Milliardenklage gegen IBM
IBM, der zweitgrößte Softwarehersteller der Welt, bewirbt Linux
als preiswerte Alternative zum Windows-System von Microsoft. SCO
besitzt Urheberrechte an den Betriebssystem Unix, das technisch
Linux ähnelt. IBM bestreitet die Ansprüche von SCO und hat eine
Gegenklage eingereicht.
"SCO raucht doch Crack"Auch SCO-Website unter Beschuss
SCO-Sprecher Blake Stowell sagte, seit März hätten außerdem Cracker mindestens vier Mal versucht, die Website von SCO außer Betrieb zu setzen.
Wegen der Drohungen habe sein Unternehmen die US-Bundespolizei FBI eingeschaltet.
Er wollte aber nicht im Detail darauf eingehen, welche Schutzmaßnahmen SCO konkret ergriffen habe.
