19.11.2003

LAST EXIT

SCO will Linux-Firmenuser klagen

Die SCO Group, die vor einigen Monaten ihr Geschäftsfeld erweitert und sich auf das Einfordern von Lizenzzahlungen für Linux-Installationen spezialisiert hatte, will nun mit einer Klagswelle ihren Forderungen Nachdruck verleihen.

SCO ist der Meinung, im freien Betriebssystem Linux befinde sich geklauter UNIX-Code. Linux-Experten tun das als Unfug ab und sind der Überzeugung, SCO habe keinerlei Rechte am Linux-Code.

SCO-Chef Darl McBride will erst einen Präzedenzfall statuieren und verklagt ein großes Unternehmen, das auf Linux-Server setzt.

1.500 der weltweit größten Unternehmen hatten von SCO im Mai "Warnungen" erhalten, Lizenzzahlungen an SCO zu leisten.