SCO will Linux-Firmenuser klagen
Die SCO Group, die vor einigen Monaten ihr Geschäftsfeld erweitert und sich auf das Einfordern von Lizenzzahlungen für Linux-Installationen spezialisiert hatte, will nun mit einer Klagswelle ihren Forderungen Nachdruck verleihen.
SCO ist der Meinung, im freien Betriebssystem Linux befinde sich geklauter UNIX-Code. Linux-Experten tun das als Unfug ab und sind der Überzeugung, SCO habe keinerlei Rechte am Linux-Code.
SCO-Chef Darl McBride will erst einen Präzedenzfall statuieren und verklagt ein großes Unternehmen, das auf Linux-Server setzt.
1.500 der weltweit größten Unternehmen hatten von SCO im Mai "Warnungen" erhalten, Lizenzzahlungen an SCO zu leisten.
Im Zuge des Rundumschlages will sich SCO auch gegen Novell wenden. Novell hat kürzlich den Linux-Distributor Suse übernommen. SCO hat alte Vertragswerke ausgegraben und ist der Meinung, es würden Ausschlussklauseln verletzt.
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