Erste Bank erwartet keine Gericom-Dividende
Der Linzer Notebook-Hersteller Gericom hat mit den Zahlen zu den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres einmal mehr geschockt, schreibt die Erste Bank in einer aktuellen Analyse.
Folglich halten die Aktienexperten des Instituts an ihrem Anlage-Rating "Reduce" fest und senken die Gewinnschätzungen deutlich.
Damit sei für die kommenden drei Jahre nicht mit einer Dividende zu rechnen. Für heuer sei nach der neuerlichen Gewinnwarnung mit einem Verlust je Aktie von 0,51 [bisher: plus 0,92] Euro zu rechnen, heißt es.
Verbesserung bei Home-Entertainment
2004 gehe sich dank einer merklichen Verbesserung in der Sparte
Home-Entertainment mit einem Gewinn von 0,06 [statt 1,13] Euro je
Aktie wieder eine schwarze Null aus. Für 2005 werden 0,47 [statt
1,22] Euro erwartet. Um in der Zukunft bessere Zahlen vorlegen zu
können, müssten neue Produkte und Trends gefunden werden - und das
möglichst bald. Davor gehen die Analysten von einem Abrutschen des
Aktienkurses bis auf sechs Euro aus.
GericomDerzeit habe die Laptop-Schmiede an hohen Preisen für die einzelnen Komponenten zu knabbern, weil die Nachfrage danach deutlich angesprungen sei.
