Silicon Valley soll in altem Glanz erstrahlen
Der neue kalifornische Gouverneur Arnold Schwarzenegger will das Technologiezentrum Silicon Valley zu neuer Blüte führen.
"Das Wichtigste ist es, die Wirtschaft wieder zurückzuholen", so Schwarzenegger. Das soll auf Dauer das derzeit klaffende Loch im Haushalt stopfen.
Mit dem Platzen der Technologieblase Ende der 90er Jahre machten im Silicon Valley die Unternehmen der Reihe nach Pleite oder kehrten Kalifornien in Scharen den Rücken.
Wegen der anhaltenden IT-Flaute der letzten Jahre hat man damit begonnen, Tausende leer stehende Büroräumlichkeiten im Silicon Valley in Wohnräume umzuwandeln.
Leere Büros werden zu WohnungenWitze statt genauer Details
"Unternehmen dürfen nicht weiter unter explodierenden Nebenkosten leiden", kündigte Schwarzenegger an. Diese liegen in Kalifornien um ein Drittel höher als anderswo. Er will Sozialleistungen kürzen und Milliardenklagen in Schmerzensgeldprozessen einen Riegel vorschieben, damit die Versicherungsprämien sinken.
Derzeit liegt die Arbeitslosenquote im Zentrum des Silicon Valley, San Jose, bei 7,5 Prozent, verglichen mit einer Rate von sechs Prozent im ganzen Land.
Mit weiteren Details zu den geplanten Maßnahmen hielt sich Schwarzenegger bisher zurück, scherzte dafür auf einem Branchentreffen vor 1.100 Technologie-Größen am Freitag umso heftiger.
"Ich mag es, hierher zu kommen, weil das Wetter immer etwas besser ist als in Los Angeles", bezog sich Schwarzenegger auf den Hagelsturm der vorigen Woche in Südkalifornien.
"Das letzte Mal, als ich mich so frostig gefühlt habe, erklärte ich den Kennedys, dass ich beabsichtige, Maria zu heiraten", so der gebürtige Steierer weiter.
Auch über seine schlechten Wahlergebnisse in Santa Clara County konnte Schwarzenegger lachen: "Ich bekam 100 Prozent der Stimmen in San Jose - von allen dort lebenden österreichischen Bodybuildern."
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