TA soll niedrigeres Ergebnis ausweisen
Die Telekom Austria [TA] wird am Mittwoch Zahlen zu den ersten drei Quartalen des laufenden Geschäftsjahres präsentieren.
Im Vorfeld gehen heimische Aktienexperten von einem Rückgang des operativen Ergebnisses vor Zinsen und Steuern [EBIT] um 8,24 Prozent auf durchschnittlich nur mehr 325,1 Mio. Euro aus.
Der Rückgang im operativen Ergebnis wird vor allem auf die angelaufene Abschreibung der UMTS-Lizenz bei der Tochter Mobilkom zurück geführt. Beim Nettoergebnis erwarten die Analysten dennoch unterm Strich ein kräftiges Plus von 15,36 Prozent auf 129,43 Mio. Euro, weil das Finanzergebnis angesichts einer Reduktion der Schulden und der niedrigen Zinsen verbessert werden konnte.
Schwäche der Festnetzsparte
Das bestimmende Thema in der Telekom-Branche ist und bleibt
jedoch die Schwäche in der Festnetzsparte bei gleichzeitiger
Verbesserung des Mobilfunkgeschäfts, sind sich heimische Experten
einig. Vor allem in städtischen Regionen würde immer weniger auf
kabelgebundene Telefonie gesetzt.
Telekom AustriaWettbewerb im Mobilfunkgeschäft
Aber auch im Mobilfunkbereich werde es immer schwieriger, Kunden zu gewinnen. Der ohnehin bereits harte Wettbewerb unter den Anbietern soll sich durch die bereits beschlossene Mitnahme der Rufnummer sogar noch intensivieren, heißt es weiter.
Die TA als Marktführer in Österreich werde hier besonders deutlich unter Zugzwang kommen, da Beobachter mit Kampfpreisen der Mitbewerber rechnen.
