Handy-Wettbewerb auf gesättigtem Markt
Der Mobilfunkmarkt in Hongkong ist gesättigt: Bereits 98 Prozent der Einwohner telefonieren mobil.
Dementsprechend hart rittern die Betreiber um die Gunst der Kunden: Bei manchen ist die Gesprächsminute bereits um 0,6 Cent zu haben - in alle Netze.
Insgesamt elf Netze von sechs Betreibern decken die Millionenmetropole ab. Die Technikbegeisterung ist hoch: Zusatzdienste boomen, das Gerät wird durchschnittlich alle neun bis zwölf Monate gewechselt.
Letzteres ist auch der Grund, wieso die Mobilfunker die Subventionierung von Handys mittlerweile aufgegeben haben.
Keine Lizenzkosten
Das Fehlen von einmaligen Lizenzkosten hat den
Mobilfunkbetreibern den Markteintritt leicht gemacht. Die
Mobilfunker müssen fünf Prozent ihres Umsatzes an den Staat
abliefern; in den ersten fünf Jahren ist das aber auf 5,6 Mio. Euro
jährlich begrenzt.
Hutchison Whampoa steigerte UmsatzKunden nach Betreiber-Vorstellungen
"Der Durchschnittskunde telefoniert 534 Minuten im Monat", umreißt Agnes Nardi, Chefin von Hutchison Telecom, das User-Profil. "40 Prozent nutzen SMS und acht Prozent MMS."
Auch mobile Datendienste wie etwa das Pferdewetten und Informationssysteme werden vergleichsweise rege genutzt. Drei Prozent der Benutzer haben etwa den "Stock Alert" abonniert.
