Nokia wehrt sich gegen Akku-Vorwürfe
Wie berichtet hat ein Test der deutschen Stiftung Warentest ergeben, dass Nokia-Akkus Feuer fangen und explodieren können.
Auf Anfrage der fuZo sagte die Sprecherin von Nokia Österreich, Barbara Fürchtegott, dass Nokia-Akkus allen internationalen Sicherheits- und Qualitätstandards entsprechen würden.
Das gelte für die im Inneren des Akkus verwendeten Materialien und die Isolierung ebenso wie für die Produktionskontrolle.
Die im Test angesprochenen Nokia-Akkus BMC-3 und BML-3 sind laut Nokia Nickel-Metall-Hydrid-Akkus, die beide mit ähnlichen Kurzschlusssicherungen ausgestattet sind. Inkludiert sind eine thermische Sicherung, eine sichere Zellkonstruktion [verhindert interne Kurzschlüsse] und eine Zellentlüftungsöffnung.
Laut dem Informationsstand von Nokia Österreich sind die Vorfälle der letzten Wochen mit Akkus von Drittherstellern infolge eines internen Kurzschlusses passiert.
Nokia-Akkus laut Test "brandgefährlich"Sicherheitsstromkreis für Lithium-Ionen
Lithium-Ionen-Akkus wie der Nokia BLC-2 seien auf Grund ihrer Konstruktion und der verwendeten Materialien mit einem separaten Sicherheitsstromkreis ausgestattet.
Der Sicherheitsstromkreis schütze vor "Überladung" und Kurzschluss. Sollte es zu einem externen Kurzschluss kommen, wird der Akku vor einem internen Schaden geschützt.
Nokia Österreich appellierte in der Stellungnahme zudem an seine Kunden, Originalzubehör des Herstellers zu verwenden.
